Gründung

Nach langjähriger Ausbildung in Deutschland, wo er unter anderem bei den FluPaul Zurbuchengzeugwerken Messerschmitt und bei Vater Adam Opel in Rüsselsheim arbeitete, kehrte der Auslandschweizer Paul Zurbuchen 1929 in die Schweiz zurück. Zuerst arbeitete er als Carrosseriespengler bei der Firma Tüscher in Zürich.
1932 gründete er seinen eigenen Betrieb in Dürnten und zwar eine Auto- und Bauspenglerei. Natürlich gingen an diesem Betrieb die Krisenjahre nicht spurlos vorbei. Mit überdurchschnittlichem Fleiss und qualitativ hochstehender handwerklicher Arbeit konnte er sich dennoch eine grosse und treue Kundschaft aufbauen. Als einzige Autospenglerei weit und breit erarbeitete Paul Zurbuchen schon damals gute Beziehungen zum Höfnerland.

 

 

Geschäftsgründung in Bäch

Am 1. Mai 1939 erwarb Paul Zurbuchen die ehemalige mechanische Schmiede in Bäch von Familie Kümin-Lenz. Schwer lasteten die Kriegsjahre auf dem jungen Betrieb, doch die schon in Dürnten erworbenen Kunden am linken Zürichseeufer hielten ihm die Treue und ermöglichten es, die harten Jahre zu überbrücken. Seine Vielseitigkeit trug viel zum Ausbau des Geschäftes bei. So änderte Paul Zurbuchen nicht nur Personenwagen in Lieferwagen um, er verlängerte und modernisierte auch Autos, baute Türen in Autos ein und das alles in fast unglaublich gekonnter handwerklicher Arbeit.

Schmiede

 

Ein Detail: der Weihwasserkessel in der Kapelle Bäch stammt von Paul Zurbuchen!
Auch in der Bauspenglerei verstand er sein Metier. Unzählige Arbeiten an Wohnhäusern, Fabriken oder Bauernhäusern zeugen heute noch von seinem vielseitigen Können.
1952 konnte sich Paul Zurbuchen einen lang gehegten Wunsch erfüllen: er erwarb das nachbarliche Restaurant, so dass die Liegenschaft "zur Schmiede" wieder eine Einheit bildete.
Inzwischen waren die drei Söhne ebenfalls in die Fussstapfen ihres Vaters getreten: Helmut erlernte die Bauspenglerei, Hans und Alfred die Autospenglerei. Dank ihrer Mithilfe kam das Geschäft zum Blühen und vergrösserte sich zusehends.

 

  

 

Übergabe

1962 traf ein schwerer Schicksalsschlag die Familie Zurbuchen: Alfred, der jüngste der drei Söhne verunglückte tödlich. Das gab Paul Zurbuchen 1963 den Anlass, sein Geschäft in jüngere Hände zu legen.
Die Bauspenglerei übernahm sein ältester Sohn Helmut, während die Autospenglerei und das inzwischen erworbene Autospritzwerk in Pfäffikon von Sohn Hans übernommen wurden.
Nach dem Tod der Eltern in den Jahren 1963 und 1964 bauten die Geschwister Zurbuchen die heutige Liegenschaft an der Seestrasse 50 in Bäch.
Nur zu bald jedoch zeigte es sich, dass die Räumlichkeiten dort zu eng wurden. So entschloss sich Hans Zurbuchen zum Kauf und Umzug in die Liegenschaft Graf an der Schlyffistrasse und Helmut Zurbuchen übernahm die ganze Liegenschaft im hinteren Bäch.

 

 

Helmut Zurbuchen sen.

Nunmehr im Besitz einer sehr schönen und grossen Werkstatt, wurden auch die entspreHelmut Zurbuchen senchenden neuen Maschinen angeschafft, zum Beispiel schon 1970 eine 6m-Abkantmaschine mit Zuschneideautomatik. Dank der andauernden Bautätigkeit im Bezirk Höfe und den angrenzenden Gebieten, vergrösserte sich die Bauspenglerei zusehends.
Markante Beispiele von Spenglerarbeiten, die durch die Firma ausgeführt wurden, sind sicher das Seedamm-Center in Pfäffikon oder das Alpamare ebenfalls in Pfäffikon, sowie viele andere grosse, aber auch kleine Bauten in der Region.
Die besondere Aufmerksamkeit des Geschäftsinhabers gilt seit jeher den Blitzschutzanlagen. Er erweiterte daher sein Wissen in verschiedenen Kursen in Luzern und Zürich. So wurde er 1979 vom Regierungsrat, zusammen mit A. Ulrich, Goldau, zum Blitzschutz-Experten des Kantons Schwyz gewählt.

 

 

Helmut Zurbuchen jun.

Helmut Zurbuchen junMit Helmut Zurbuchen jun. trat 1974 die dritte Generation in das Geschäft ein.
Ein neuer Wind und junge Ideen wurden geboren. Die Stammbelegschaft von vier Personen wurde auf sechs erhöht. Neu wurde eine Flachdachgruppe eingeführt um das Angebot abzurunden. 1990 übernahm Helmut Zurbuchen jun. das Unternehmen und stockt die Belegschaft auf 10 Personen auf. Auch die Lehrlingsausbildung wurde von Helmut Zurbuchen jun. übernommen, mit grossem Erfolg und Elan konnten in der Zwischenzeit 10 Lehrlinge die Bauspengler-Prüfung absolvieren. 1997 durften wir sogar einen dipl. Spenglermeister zur Prüfung begleiten und im Jahr 2009 bestand Raphael Zurbuchen, Sohn in der 4. Generation, erfolgreich die eidgenössische Prüfung zum Spengler-Polier mit Fachausweis.

  

 

Zurbuchen AG

Im Jahr 2005 gründete Helmut Zurbuchen jun. aus der ehemaligen Einzelfirma MagnumBauspenglerei Helmut Zurbuchen die Zurbuchen AG. Das stetig wachsende Unternehmen benötigte bald mehr Platz und so wurde eine zweite Werkstatt eingerichtet. Auch die Stammbelegschaft konnte auf 16 motivierte und fähige Mitarbeiter erhöht werden. Des Weiteren wurde der Fahrzeug und der Maschinenpark aufgerüstet. Die Zurbuchen AG verfügt heute über 8 Servicefahrzeuge, einen 28m Anhängerkran und diverse Spezialmaschinen wie zum Beispiel die 6m Magnum-Abkantbank mit Zuschnittschere und verschiedene Profilierungsanlagen.

Auch Helmut Zurbuchen jun. muss sich keine Gedanken um die Nachfolgeregelung machen. Sind mit Raphael, Samuel und Miriam Zurbuchen doch bereits 3 seiner 4 Kinder aktiv im Familienbetrieb tätig. Wir sind stolz mit der vierten Generation einen neuen Abschnitt der Erfolgsgeschichte von unserem Betrieb entgegensehen zu können.

  

 Firmenportrait

 

 

Wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft!